Irrlichter – Irrklänge

Das Hörlabyrinth besteht aus vier hintereinanderliegen abgedunkelten Zellen, von denen ich die letzte mit einer Installation mit Licht, Klang und Nebel bespiele. Doch wie real ist der „Scheinraum“ in dem Hörlabyrinth? Was verrät er über die Raumwahrnehmung, über das Zusammenspiel von Sehen und Hören, über das Richtungshören?

Der Nebel trübt die Luft, so dass man den kleinen Raum nicht in einem Blick erfassen kann. Die kleine Nebelmaschine zischelt. Eine Mini-Party-Lampe spendet nur wenig unruhige Helligkeit und lässt feine, weiße Lichtpunkte tanzen.

An den oberen Montagestangen sind in regelmäßigen Abständen acht Lautsprecher, jeweils in Stoffsäckchen verborgen. Die mit allerlei Effektgeräten in hoher Lage eingespielten Töne und Akkorde werden zu Klängen, die hier und da oder dort aufblitzen.


Irrlichter – Irrklänge
Installation mit Licht, Klang und Nebel, Discolampe, 8-kanalige Klangkunstkomposition, 8 Stoffbeutel mit kleinen Lautsprechern, Speichermedien/Kabel/Audiotechnik, Nebelmaschine,

Hörlabyrinth AudioBooksCologne, Internationales Literaturfestival, lit.COLOGNE, Gürzenich, Köln, 2005